
Wir möchten Menschen, die in Not sind, ganz praktisch helfen. Dazu gehören Kleidung und Lebensmittel, aber wenn es nötig ist, auch finanzielle Unterstützung. Wir möchten dort helfen, wo Menschen etwas brauchen und wir ihnen konkret etwas abnehmen können.
Aber für uns ist Hilfe mehr als das.
Unser Mittelpunkt ist das Evangelium. Wir möchten, dass Menschen nicht nur praktische Hilfe bekommen, sondern auch die Möglichkeit, Jesus kennenzulernen. Deshalb gehört das Evangelium für uns immer zu dieser Arbeit dazu.
Der Mensch braucht Hoffnung. Er braucht Orientierung. Und vor allem braucht er eine lebendige Beziehung zu Gott.
Die Bibel erinnert uns daran, dass der Mensch nicht allein vom Brot lebt. Jesus Christus selbst sagt:
„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nicht hungern, und wer an mich glaubt, wird niemals dürsten.“
(Johannes 6,35)
Wir haben bereits mit drei Frauen angefangen, sie regelmäßig zu begleiten. Dabei merken wir auch, dass nicht jedes Herz bereit ist, das Evangelium zu hören. Manche lehnen es ab – und manchmal wird dadurch auch die Hilfe abgelehnt. Das ist nicht immer leicht. Aber wir können niemanden zwingen. Wir dürfen das Evangelium weitergeben und darauf vertrauen, dass Gott selbst an den Herzen wirkt.
Momentan besuchen wir regelmäßig eine Familie. Dort feiern wir gemeinsam mit Jugendlichen Gottesdienste und treffen uns unter der Woche zur Bibelarbeit. Genau so möchten wir diese Arbeit auch in Zukunft weiterführen: praktische Hilfe und geistliche Begleitung gehören für uns zusammen.
Wir möchten nicht einfach nur Lebensmittel oder Kleidung verteilen und wieder gehen. Wir möchten Beziehungen aufbauen, zuhören, begleiten und vor allem die Hoffnung weitergeben, die wir selbst durch Jesus haben.
Dabei soll nicht unsere eigene Arbeit im Mittelpunkt stehen, sondern Gott. Alles, was wir tun, soll dazu dienen, dass Menschen seine Liebe kennenlernen und er dadurch verherrlicht wird.
„Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben.“ – Römer 1,16
Die Bibel ruft Christen immer wieder dazu auf, besonders auf diejenigen zu achten, die am Rand der Gesellschaft stehen.
Dieser Auftrag bewegt uns sehr. Immer wieder begegnen wir Menschen, die alleine kaum noch weiterwissen. Menschen, die durch Armut, Krankheit oder schwierige Lebensumstände entmutigt sind. Diese Menschen sollen Mut haben wieder aufzustehen und neu anzufangen, mit einem großen Unterschied: Diesmal mit Gott.
