
Wir möchten eine Diakonie gründen, die Menschen langfristig begleitet und ihnen genau die Hilfe gibt, die sie in ihrer Situation brauchen.
Dabei ist uns wichtig, nicht einfach nur zu geben, sondern gemeinsam mit den Menschen einen Weg zu gehen. Manche brauchen nur für eine bestimmte Zeit Unterstützung, andere werden länger Hilfe benötigen. Deshalb möchten wir die Unterstützung nach der jeweiligen Lebenssituation ausrichten.
Unser Wunsch ist, dass Hilfe nicht in Abhängigkeit führt, sondern Menschen Schritt für Schritt wieder in ein selbstständiges Leben begleitet.
„Einer trage des andern Lasten, und so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Galater 6,2
Wir möchten ein System aufbauen, in dem die Hilfe von der jeweiligen Situation abhängt.
Wer zum Beispiel durch eine Behinderung dauerhaft Unterstützung braucht, soll diese auch bekommen. Wer nur für eine bestimmte Zeit in einer schwierigen Situation ist, soll so unterstützt werden, dass er danach wieder selbstständig weitergehen kann.
Dabei denken wir an verschiedene Formen von Hilfe: materielle Unterstützung, finanzielle Hilfe, Patenschaften, Unterstützung für Familien, Menschen mit Behinderung und Menschen, die gerade keinen eigenen Weg sehen.
Es geht nicht darum, jedem das Gleiche zu geben. Es geht darum, jedem das zu geben, was er wirklich braucht.
Wir möchten nicht, dass Menschen dauerhaft von Spenden abhängig bleiben.
Wenn jemand beispielsweise finanzielle oder materielle Unterstützung braucht, möchten wir gleichzeitig schauen, was ihm helfen kann, später wieder selbstständiger zu werden.
Deshalb kann Hilfe manchmal nur für kurze Zeit nötig sein. In anderen Fällen braucht ein Mensch über einen längeren Zeitraum Unterstützung und Begleitung.
Unser Ziel ist immer, Menschen so weit zu begleiten, wie es nötig ist – und ihnen dabei zu helfen, wieder selbst Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
Die Grundlage unserer Arbeit ist unser Glaube an Jesus Christus.
Wir glauben, dass wir Menschen nicht nur äußerlich helfen können. Eine bessere Lebenssituation ist wichtig, aber sie allein verändert nicht das Herz eines Menschen.
Deshalb gehören für uns auch das Evangelium, Gebet und Seelsorge zur Arbeit der Diakonie.
Wir möchten Menschen die Möglichkeit geben, Gott kennenzulernen und zu erfahren, dass ihr Wert nicht davon abhängt, was sie besitzen oder leisten.
„Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“
2. Korinther 5,17
Für den Aufbau der Diakonie stehen bereits Räumlichkeiten zur Verfügung. Mit der Zeit möchten wir diese weiter ausbauen, wenn größere Räume benötigt werden.
Für die Arbeit werden wir auf materielle und finanzielle Spenden angewiesen sein. Auch Patenschaften können dabei helfen, Menschen über einen längeren Zeitraum zu begleiten.
Dabei möchten wir verantwortungsvoll mit jeder Spende umgehen und darauf achten, dass sie dort eingesetzt wird, wo sie wirklich gebraucht wird.
„Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb.“
2. Korinther 9,7
Wir möchten einen Ort schaffen, an dem Menschen Hilfe bekommen, ohne dass ihnen ihre Selbstständigkeit genommen wird.
Einen Ort, an dem jemand in einer schwierigen Zeit aufgefangen werden kann, aber gleichzeitig wieder lernen darf, selbst zu stehen.
„Einer trage des andern Lasten, und so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“
Galater 6,2
